15 Frühjahrsblüher für Deinen Garten

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Märzenbecher – Leucojum vernum

Der Märzenbecher erinnert stark an einen anderen Frühlingsboten: das Schneeglöckchen. Sie stammen aus der selben Familie.  Er bevorzugt halbschattige bis schattige Standorte und meidet volle Sonne. Damit man sich an diesem Frühjahrsblüher erfreuen kann, muss man ihn in der Zeit von September bis Oktober einpflanzen. Sie werden etwa zehn Zentimeter tief in den Boden gesetzt. Meist muss man dann noch zwei Jahre warten, bis der Märzenbecher die ersten Blüten treibt. Also nur was für geduldige Gärtner. Da die Pflanze auf der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten steht darf er nicht am Naturstandort ausgegraben, sondern muss im Fachhandel erworben werden. Achtung: Alle Pflanzenteile des Märzenbechers sind giftig. Kinder oder Haustiere sollten nicht in die Nähe der Pflanze gelangen.

 

Kugelprimel – Primula denticulata         

Ein farbenfroher Frühjahrsblüher der von März bis Mai in Erscheinung tritt ist die Kugelprimel. Es gibt sie in verschiedenen Farben die besonders schön kombiniert werden können. Die Staude bildet tolle, runde Blütenbälle und kommt hervorragend mit schweren Böden zurecht solange sie frisch bis feucht sind. Pro Quadratmeter setzt man ca. 25 Kugelprimeln. Man kann diese Staude auch prima im Blumentopf pflanzen und auf dem Balkon oder der Terrasse aufstellen. Da die Wurzeln der Kugelprimel bis tief in die Erde wachsen, sollte das jeweilige Gefäß über eine ausreichende Tiefe verfügen.

 

Hänge-Kätzchen-Weide – Salix caprea  ‘Pendula’            

Dieser kleinkronige Zierbaum eignet sich hervorragend für helle Vorgärten und als alleinstehender Eyecatcher. Mit ihren überhängenden Zweigen wirkt sie nahezu märchenhaft und verbreitet im  März und April durch ihre weichen silbrig-gelben Kätzchenblüten einen zarten Duft. Diese Weide ist eine veredelte Form der Sal-Weide und kommt nicht natürlich vor. Sie ist sehr lichthungrig und mag es sonnig bis absonnig. Die blühenden Kätzchen sind nicht nur für Kinder eine Freude sondern eignen sich auch für osterliche Dekorationen.

 

Skimmie – Skimmia japonica  ‘Rubella’

Die Skimmie ist nahezu ein Allroundtalent mit vielen Vorzügen. Dieser dicht wachsende Zierstrauch bildet im April und Mai schön gefärbte Blütenrispen und trägt bereits im Herbst rötlichen Blütenknospen. Sie ist wintergrün und schmückt über die kalte Jahreszeit den Garten oder wenn sie im Kübel gepflanzt ist auch die Terrasse. Dieser wundervolle Zierstrauch bevorzugt schattige und windgeschützte Standorte mit feuchten, humosen und lockeren Gartenboden. Skimmien zählen zu den attraktivsten Winterzier-Pflanzen und machen nicht nur im Frühjahr mit der prächtigen Blüte Freude. Aber Vorsicht: Giftig!

 

Narzisse   

Wer kennt sie nicht. Die Pflanze die als Inbegriff des Frühlings gilt und jedes Jahr sehnlichst erwartet wird. Die Narzisse.

Die Vielfalt, die dieser Frühjahrsblüher bietet, ist nahezu unendlich. Es gibt ca. 40 verschiedene Arten und rund 24.000 Kulturformen. Unterteilt werden Narzissen in verschiedene Gruppen, wie z.B. Trompeten-Narzissen, Tazetten und Alpenveilchen-Narzissen. Die Blütezeit dauert von Februar bis Mai. Meist verströmen die Blüten einen Duft und es gibt sie in zahlreichen verschiedenen Farben von Weiß über Gelb bis Orange. Narzissen lassen sich sowohl in Beete im Garten setzen als auch in Kübel, Töpfe oder Kästen und verbreiten so überall den ersten Frühlingscharme des Jahres. Die Zwiebeln der Narzissen werden vorzugsweise im September gesetzt. Aber Vorsicht: Auch Narzissen sind giftig!

 

Elfen Krokus – Crocus tommasinianus ‘Ruby Giant’          

Auch der Krokus gilt neben der Narzisse als bekannter Frühlingsbote und erfreut mit einer violetten Blütenpracht, die das grau des Winters endgültig vertreibt. Er blüht sehr früh im Jahr, meist von Februar bis Ende März. Die Zwiebelpflanze verwildert leicht und bildet dann traumhafte Blütenteppiche in schillernden violett Tönen. Je nach Sorte gibt es den Krokus auch in anderen Farben. Grundsätzlich ist der Krokus einjährig, bildet aber vor dem Absterben eine Tochterknolle und sorgt so für den Nachwuchs, der die Blütenpracht im nächsten Jahr weiterführt. Die Blüten öffnen sich nur bei gutem Wetter. Auch hier gilt: Vorsicht, schwach giftig!

 

Schneeglöckchen – Galanthus nivalis    

Der wohl zarteste und verträumteste Frühjahrsbote ist das Schneeglöckchen. Bereits im Spätwinter drücken die kleinen Blütenköpfchen durch die Schneedecken und bilden teilweise üppige Blütenteppiche. Da diese Pflanze wie der Märzenbecher unter Naturschutz steht, sollten die Zwiebeln bei Gärtnereien und Spezialversendern bezogen werden. Die Auswahl der Arten und Sorten ist dabei mehr als umfangreich. Schneeglöckchen eignen sich gut zum Verwildern unter Sträuchern und Laubgehölzen, wo noch viel Licht den Boden erreicht. Auch in halbschattigen Rasenflächen fühlt sich der zauberhafte Bote wohl. Besonders schön wirkt er in Kombination mit anderen Frühblühern. Pflanzzeit ist auch bei dieser Zwiebelpflanze der Frühherbst und auch sie ist giftig.

 

Blaustern – Scilla siberica           

Farbe ins Spiel bringt der wunderschöne Blaustern, der von März bis April in Blüte steht. Der Blaustern ist besonders wüchsig und schnell verwildernd auf schweren Gartenböden, unter Laubgehölzen oder am Gehölzrand. Wenn man ihn lässt kann er traumhaft schöne Blütenteppiche bilden und sich über größere Flächen erstrecken. Am liebsten steht er an einem sonnigen bis halbschattigen Standort. Die Pflanze wird gerne von Bienen und Hummeln angeflogen und ist wie die meisten Zwiebelpflanzen giftig. Er lässt sich wunderbar mit anderen Frühjahrsblühern wie Schneeglöckchen kombinieren und schafft so einen zauberhafte Frühlingsatmosphäre.

 

Schachbrettblume – Frittilaria meleagris            

Eine besondere Schönheit ist die heimische Schachbrettblume, die ihren Namen von dem Muster auf ihren Blüten hat. Sie blüht von April bis Mai und erstrahlt je nach Sorte in elegantem Weiß, dezentem Rosa oder intensivem Purpur. Am wohlsten fühlt sie sich am Wasser- oder Gehölzrand. Sie bevorzugt eine kühle, gerne auch feuchte Umgebung und eignet sich für frische bis sumpfige Böden bei mäßiger Sonne. Wie das Schneeglöckchen und der Märzenbecher steht die Schachbrettblume in der freien Natur auch unter Naturschutz. Sie lockt Bienen an und hat sich mit ihrem außergewöhnlichen Erscheinungsbild als langlebige Zierpflanze im Garten bewährt. Wie fast alle Zwiebelpflanzen ist sie trotz ihrer Schönheit und grazilen Art giftig.

 

Trauben-Hyazinthe – Muscari armeniacum        

Unerlässlich für die Blütenpracht im Frühling ist die Traubenhyazinthe mit ihren kobaltblauen Blüten. Es gibt sie in verschiedenen Blautönen, manchmal sogar zweifarbig und auch Sorten in Weiß. Sie blüht bereits im März und hält durch bis Mai.  Ein langblühender, robuster und sehr dauerhafter Frühlingsblüher. Am liebsten wächst sie an sonnigen, warmen Standorten mit lockerer, durchlässiger und nicht zu feuchter Erde. Die schönste Wirkung entfalten sie, wenn man sie in größeren Gruppen anlegt. Egal ob im sonnigen Beet gepflanzt, unter Laubgehölzen oder in Töpfen, Kübeln und Kästen. Die Traubenhyazinthe verbreitet vor allem in Kombination mit anderen Zwiebelblumen einen bunten Frühlingscharme. Wie die meisten Zwiebelpflanzen eignet sie sich gut zum Verwildern und ist leicht giftig.

 

Buschwindröschen – Anemone nemorosa          

Das Buschwindröschen kennen viele vom Spaziergang im Wald doch die meisten wissen nicht, dass man diesen Frühlingsboten auch im Garten kultivieren kann. Ab März leuchten die weißen Blüten bereits aus dem Laub und bieten vielen Bienen und Hummeln bis April Nahrung. Diese Pflanze bildet schnell dichte Bestände und breitet sich in schönen Teppichen unter Gehölzen aus, wenn man sie lässt. Sie eignen sich dadurch wunderbar für größere Flächen und sind dabei pflegeleicht und anspruchslos. Damit es zu einem Blütenteppich kommen kann, ist es wichtig viele Pflanzen dieser Art zu setzen, ca. 24 bis 26 pro Quadratmeter. Absoluter Lieblingsstandort ist unter Gehölzen in frischem Boden, der aufgelockert und humusreich ist. Am besten kombiniert man es mit spätblühenden Schattenstauden, da das Buschwindröschen sein Blattwerk zeitig zurückzieht. Vorsicht: Giftig in allen Teilen!

 

Tulpen – Tulipa

Tulpen! Die reinste Farbexplosion im Frühling. Egal ob Weiß, Gelb, Lila, Rosa, Pink, Rot…die Auswahl ist nahezu unendlich. Experten schätzen, dass mindestens 5000 verschiedene Arten und Sorten erhältlich sind. Und nicht nur das Farbspektrum ist überwältigend. Auch die Blütenform ist mehr als vielfältig, um mit den Gruppen Darwin-Tulpen, Papageien-Tulpen oder Lilienblütige Tulpen nur mal einige zu nennen. Tulpen mögen vollsonnige, warme Beeten mit lockerem, durchlässigem Boden, der im Sommer nicht zu feucht ist. Doch nicht nur in Beeten machen sie eine gute Figur. Auch als Schnittblumensträuße und für Zwiebelblumen-Arrangements in Töpfen und Schalen sind Tulpen unentbehrlich. Vor allem in Beeten sollte man sie in größeren Gruppen von neun bis zwölf Zwiebeln pro Tuff pflanzen und auf einen guten Wasserabzug achten. Einer der schönsten und vielseitigsten Frühjahrsblüher der Freude macht.

 

Forsythien – Forsythia x intermedia      

Einer der frühesten Frühjahrsblüher der schnell ins Auge sticht ist die Forsythie. Ein Strauch der je nach Witterung meist ab Mitte März mit großer Blütenanzahl und -dichte erstrahlt. Trotz der überschwänglichen, gelben Blütenpracht bietet die Forsythie leider keine Nahrung für Bienen oder Hummeln. Sie haben kaum Ansprüche an die Bodenqualität und blühen am prächtigsten an vollsonnigen Standorten. Eine tolle Wirkung entfalten sie als Solitärstrauch, unterpflanzt mit Traubenhyazinthen. Ein wahrer Farbrausch von gelb und blau.

 

Christrose, Schneerose – Helleborus niger         

Die Christrose ist ein Winterblüher der, je nach Standort, bereits ab Dezember bis März blühen kann. Sie ist dementsprechend winterhart und gedeiht in nährstoff- und humusreichen Böden an halbschattigen Standorten am besten bspw. unter einem laubabwerfenden Baum oder Strauch. Aber auch in Töpfen, Kästen und Schalen kann sie sich wohlfühlen. Wird die Staude einmal richtig gepflanzt und mit ausreichend organischem Dünger versorgt, gedeiht sie jahrzehntelang ohne großen Pflegeaufwand. Die charmante Frühlingsbotin passt sehr gut in naturnahe Gärten und lässt sich super mit anderen Zwiebel-Frühjahrsblühern, wie Schneeglöckchen kombinieren. Die Christrose ist bekannt für ihre Toxizität aber auch für ihre heilende Wirkung. Sie wird auch heute noch in der Volksmedizin als Brech- und Abführmittel sowie gegen Wassersucht und Harnverhalt angewendet.

 

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