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Feuer und Freiraumdesign

Optionen Feuer in den eigenen Garten zu integrieren

Feuer ist eine der ältesten Urgewalten der Menschheit und übt eine anziehende Faszination auf uns aus. Es sorgt für Atmosphäre und Behaglichkeit. Es symbolisiert Abenteuer und Lagerfeuerromantik genauso wie stilvolles Ambiente und Extravaganz, wenn es entsprechend in Szene gesetzt wird. Feuer weckt Emotionen, zieht Menschen magisch in seinen Bann und versammelt sie um sich. Kaum einer der nicht schon in lauen Sommernächten mit Freunden und Familie um eine Feuerquelle gesessen und entzückt die Flammen beobachtet hat. Beinahe jeder kann diese Faszination nachempfinden, die zwischen Ehrfurcht und Wohlbefinden wandelt. Während Feuer zu früheren Zeiten überlebensnotwendig war nimmt es heute überwiegend eine gestalterische Rolle ein und bietet zahlreiche verschiedene Möglichkeiten der Umsetzung im eigenen Garten. Dabei trifft Design auf Lifestyle- und Extravaganz auf Praktikabilität. Für eine wirkungsvolle und dabei funktionale Inszenierung benötigt man sowohl technisches Know-How als auch ein gutes Gespür für den Gartenraum, in den es integriert werden soll.

Aber welche Optionen gibt es Feuer in den eigenen Garten zu integrieren? Und was gilt es dabei zu beachten? Wir stellen im Folgenden einige Optionen vor und erklären worauf dabei geachtet werden sollte.

A. Funktionalität & Design: Wie funktioniert das?

Feuerstellen und das Spiel mit diesem Element in Freiräumen haben die letzten Jahre stark an Beliebtheit zugenommen. Grundsätzlich sind in der stilistischen Designbreite zwei Trends erkennbar:

  • „Back to the roots“: urige, rustikale Gestaltung bei der das Feuermachen an sich im Mittelpunkt steht. Es kommen natürliche Materialien zum Einsatz die auffällig texturiert sind, naturbelassen und künstlich gealtert. (Brennholz, Steine, Naturstein, Lavastein etc.) Die Ursprünglichkeit und Natürlichkeit des Feuers stehen im Mittelpunkt.

  • „Elegant & wohnlich“ Interieur-Design trifft Freiraum: Elegante Gestaltung mit glatten, homogenen Oberflächen und satten Farben. Feuer nimmt in diesem Trend die Rolle der „Begleitmusik des schönen Lebens“ ein. Verkörpert Lifestyle und Extravaganz. Wird zum Inbegriff eines Designobjektes das inszeniert und gebändigt wird. Die Ursprünglichkeit spielt hier keine Rolle.

Egal für welchen Trend man sich letztlich entscheidet gilt es bei der Verwirklichung und Gestaltung einige Punkte zu beachten. Die Königsdisziplin dabei ist es konsequent Funktionalität und Design zu verbinden. Entscheidend ist es zu wissen welche Rolle das Feuer einnehmen und welche Funktionen es erfüllen soll.

  • Wie soll die Feuerstelle genutzt werden? Soll an der Feuerstelle gegrillt werden können oder dient sie „nur“ als Blickfang?
  • Welche Größe der Feuerstelle kommt auf Grund des vorhandenen Platzangebots in Frage?
  • Ist eine feste oder eine mobile Feuerstelle praktikabler?
  • Welches Design passt zum Haus und der restlichen Gartengestaltung?
  • Welcher Standort kommt in Frage?

Sind die funktionalen Fragen geklärt geht es an die Definition des Designs. Das Design wird hauptsächlich durch die Kombination aus Formgebung, Wahl der Materialien, Oberflächenbeschaffenheit und Farbwirkung definiert. Dabei sind der Kreativität grundsätzlich keine Grenzen gesetzt solange sie nicht im Kontrast zur Funktionalität steht, sondern sich mit dieser verbindet und die Feuerstelle so erst zu einem „Gesamtkunstwerk“ werden lässt. Die Bandbreite der Gestaltung geht dabei von elegant, wohnlich, extravagant bis hin zu ursprünglich, rustikal, natürlich. Von Holzbefeuerung über Gas, Ethanol oder Elektro betriebene Flammen.

B. Feste oder mobile Feuerstelle: Welche Option kommt in Frage und was gilt es bei der Auswahl zu beachten?

Feste Feuerstelle

Entscheidet man sich dafür eine feste Feuerstelle in seinem Garten anzulegen, muss man zunächst wissen ob das Feuer eine prominente Rolle einnehmen soll oder nur ein Nebenschauplatz darstellt. Nehmen wir an die Feuerstellt nimmt eine prominente Rolle ein. In diesem Fall sollten alle wichtigen Blickachsen im Gartenraum auf die Feuerstelle ausgerichtet und der Standort selbst prominent gelegen sein, sie stellt den Mittelpunkt dar an dem nichts vorbeikommt. Die Formensprache des Hauses, des restlichen Gartens und der Räume insgesamt werden bei der Gestaltung der Feuerstelle aufgegriffen, damit sich das Highlight des Feuers gut in das Gesamtbild integriert und dieses ergänzt. Vor allem auch die Wahl der Materialien und des stilistischen Designansatzes müssen so gewählt werden, dass Haus, Garten und Feuerstelle ein harmonisches Ganzes ergeben. Das zu erreichen ist am einfachsten, wenn man den Garten bereits zu Beginn um das Feuer herum plant. Aber auch wenn dies nicht mehr möglich sein sollte, gibt es genügend reizvolle Möglichkeiten Feuer in einen bestehenden Garten zu integrieren und ästhetisch einzubinden. Letztendlich spielt auch das vorhandene Platzangebot eine entscheidende Rolle und bestimmt maßgeblich in welcher Form die Feuerstelle ausgebildet werden kann. Grundsätzlich sind hierbei alle Dimensionierungen denkbar: vom großen Außenkamin mit Lounge bis hin zu kleinen, einfachen, aber genialen Lösungen, die sich speziell in kleinere Räume stylish integrieren lassen.

Beispiel für eine Feuerstelle mit Bioethanol-Befeuerung von Gartenmetall, Modell Athen. Wir beraten Sie gerne und machen Ihnen ein individuelles Angebot.

 

Egal für welche Lösung Sie sich am Ende entscheiden, gibt es einige Guidelines zur Wahl des Standortes an denen Sie sich in jedem Fall orientieren sollten.

  • Wie sieht die Wind- und Wetterexposition am gewünschten Standort aus? (Funkenflug, Rauchabzug, Frischluft)
  • Werden Strom- und Gasleitungen in der Nähe tangiert?
  • Wird der Mindestabstand von 5m zu Bäumen und Sträuchern eingehalten?
  • Ist der Untergrund eben, standfest und hitzebeständig?
  • Sind die Nachbarn informiert und wurden berücksichtigt?

Auch die Frage für welche Art der Befeuerung man sich entscheidet ist nicht zu vernachlässigen. Während man bei einer Feuerstelle, die auch zum Grillen genutzt werden soll, nicht um eine Holz- oder Gasbefeuerung herumkommt, kann man bei rein „atmosphärische-wirkenden“ Feuerstellen auch auf Ethanol oder Elektro betriebene Flammen zurückgreifen. Speziell in kleinen Gartenräumen stellen die Gas-, Ethanol- und Elektrogenährten Feuerstellen eine gute Alternative dar und ermöglichen die extravagante Integration des Feuers in minimales Platzangebot überhaupt erst. Ein weiterer Vorteil dieser Art der Befeuerung ist sicherlich, dass kein Rauch, keine Funken und keine Asche entstehen. Man kann das Feuer quasi in seiner „reinsten“ Form genießen und erhält die effektvolle Wirkung des Flammenscheins auf Knopfdruck.

Die Feuerstelle Troja von Gartenmetall gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen und mit verschiedenen Befeuerungsarten. Wir beraten Sie gerne und machen Ihnen ein individuelles Angebot.

Die Feuerstelle Troja von Gartenmetall gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen und mit verschiedenen Befeuerungsarten. Wir beraten Sie gerne und machen Ihnen ein individuelles Angebot.

Mobile Feuerstelle

Gegenüber festen Feuerstellen bieten mobile Feuerstellen, wie Feuerkörbe/-schalen, freistehende Gartenöfen/-kamine, ein Höchstmaß an Flexibilität. Sie können dabei wesentlich mehr sein als nur ein nettes Add-On, wenn sie im Gesamtkontext des Gartens konzipiert und gedacht werden. Ihre Flexibilität und den geringen Anspruch an Platz den sie benötigen machen sie gerade auch für kleinere Gärten attraktiv. Zudem sind mobile Feuerstellen meist genehmigungsfrei. Sie können sowohl die Funktion eines praktischen Gartenfeuers übernehmen als auch ein Anziehungspunkt für gemütliches Beisammensein darstellen. Durch mobile Feuerstellen kann man nahezu überall facettenreich und ausdrucksstark den gewünschten Flammenschein erzeugen. Dabei ist nur ein minimaler baulich-konstruktiver und finanzieller Aufwand nötig, während man dennoch den maximalen Effekt erhält, den Feuer zu bieten hat. Gleich wie bei den festen Feuerstellen, gilt es auch hier einige Punkte für die Wahl des Standortes zu beachten, auch wenn er in diesem Fall flexibel sein kann.

  • Ist die Stellfläche feuerfest?
  • Ist der Standort von Wind geschützt?
  • Sind leicht entzündliche Gegenstände in der Umgebung entfernt?
  • Ist die Schale/der Korb standfest?
  • Wird das richtige Brennmaterial für den jeweiligen Zweck verwendet?

Diese Form der Feuerstellen finden auch im urbanen Raum zunehmend Anwendung und sorgen für effektvolle Akzente.

Der Feuerkorb Sparta von Gartenmetall bietet ein Maximum an Flexibilität. Es gibt ihn in verschiedenen Größen, in Cortenstahl oder Edelstahloptik. Wir beraten Sie gerne und machen Ihnen ein individuelles Angebot.

C. Gesetze & Genehmigung: Welche Guidelines gelten?

Je nach Gemeinde gelten unterschiedliche Regelungen für offenes Feuer auch wenn diese meist überall gleich strikt sind. Wenn man also vor hat im Garten ein größeres Feuer zu entzünden, muss man sich vorab bei der jeweils zuständigen Gemeinde über die geltenden Regelungen informieren. Auch sind nicht alle Feuerstellen grundsätzlich genehmigungspflichtig. Dies hängt stark von der individuellen Gestaltung und Dimensionierung ab und sollte für jeden Fall einzeln geprüft werden. Im Groß und Ganzen legt die jeweilige Bauordnung des Bundeslandes projektgenau fest, was genehmigungspflichtig und was genehmigungsfrei ist. Beachtet man die geltenden Gesetze nicht und baut ohne Genehmigung und ohne die zuständigen Behörden zu informieren, können Bußgelder oder auch Rückbau und Abriss die Folge sein. Über die jeweilige Genehmigungspflicht Ihres Vorhabens kann sie das zuständige Bauamt oder auch der Planer Ihres Vertrauens informieren. Zumindest für Feuerkörbe und -schalen sind meist keine zusätzlichen Genehmigungen notwendig insofern die Vorgaben des Bundes-Immissionsschutzgesetztes (BImSchG) und nachgeordneter Ländergesetze sowie das Nachbarschaftsrecht eingehalten werden. Allgemein gelten für offenes Feuer folgende Regelungen:

  • Ein Mindestabstand zu Gebäuden von 3m muss eingehalten werden
  • Brandbeschleuniger dürfen nicht verwendet werden
  • Löschmittel sollten bereitstehen
  • Gartenabfälle dürfen nicht ohne weiteres verbrannt werden sonst drohen Bußgelder (Informationen zu Regelungen gibt das zuständige Umwelt-/Ordnungsamt)

Auch bezüglich des Funkenflugs und der Rauchbildung kann man gewisse Dinge berücksichtigen. Grundsätzlich sollte man bei der Holzbefeuerung gutes, naturbelassenes und durchgetrocknetes Brennholz verwenden. Vorzugsweise von Laubgehölzen wie Buche und Birke. Wichtig ist vor allem das optimale Verhältnis aus Belüftung und Rauchabzug sowie den entsprechenden Schutzvorrichtungen, um die Belästigung durch Rauch auch für die Nachbarn zu minimieren.

Gerne senden wir Ihnen die Checkliste zur Integration im Garten und den Gutscheincode als pdf per Email zu.
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